Zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren der Stadt die Mauern zu eng geworden. Nach Osten, wo früher neben Wiesen- u. Ackerland die Stadtscheunen standen, entwickelte sich die Anklamer Vorstadt.
Blick in die Luisenstraße um 1910. Größtes Geschäft war hier ohne Zweifel Gustav Ramelos Kaufhaus der Textilbranche und Konfektion. Gegenüber befand sich ein kleines Giebelhaus. Ganz Demmin kannte Konditorei und "Cafe Rabe".
1895 begann man auf dem ehemaligen Kirchenkamp mit dem Bau der Wilhelmstraße. Stattliche Wohnhäuser der Gründerzeit kennzeichnen diese Straße, in denen die begüterten Einwohner der Stadt, viele Garnisonsoffiziere, aber auch Vertreter wohnten.
Aufnahme ca. 1914.
Treptower/Ecke Anklamer Straße entstand 1895 aus mehreren kleinen Gebäuden ein repräsentativer Bau - Rudolf Wulffs Etablissement "Zur Reichspost". Während sich in der 1. Etage hauptsächlich Hotelzimmer und größere Säle befanden, wurden die unteren Räume vermietet.

Prägedruck Ansichtskarte der Kunstanstalt Max Brauns, Berlin aus dem Jahre 1902.