Im November 1894 erreichte den Landrat von Heyden eine Meldung, die das gesamte Unternehmen in Frage stellte. Der Provinzialverband von Pommern teilte mit, dass er aus Kostengründen nur noch Kleinbahnen mit einer Spurweite von 750 mm finanziell unterstütze. Alle bereits fertig gestellten Projektierungsunterlagen mussten daraufhin überarbeitet und neu erstellt werden.
Am 14. März 1895 wurde die "Aktiengesellschaft Demminer Kleinbahnen" (DKB) gegründet. Daran beteiligt waren die Provinz Pommern, der Kreis Demmin, Lenz & Co. und einige Gutsbesitzer des Landkreises. Nach Fertigstellung aller Pläne, der Bereitstellung von Grund und Boden und der benötigten Bausumme erteilte der Regierungspräsident in Stettin am 29. Mai 1895 die Konzession zum Bau und Betrieb der DKB für 50 Jahre.
Die Arbeiten an der Kleinbahn wurden im Frühjahr 1895 begonnen und am 5. Juni zwei Jahre darauf in Jarmen und Treptow a. T. beendet.
Auf der Grundlage vertraglicher Regelungen nutzten die Greifswald - Jarmener Kleinbahn und die
Demminer Kleinbahnen die Anlagen des Jarmener Bahnhofes (ab 1940 Jarmen Nord) gemeinsam. Dementsprechend großflächig waren
auch die Gleisanlagen angelegt. Jarmen erhielt ein Bahnhofsgebäude, Güterschuppen, Ladestraßen zu beiden Seiten der Demminer
Straße, Lokomotivschuppen und Kohlenbansen. Ebenfalls von beiden Bahnen genutzt wurde die bis Anfang der zwanziger Jahre
ständig erweiterte Zentralwerkstatt Jarmen. 1905 stellen sich hier die Arbeiter dem Fotografen.
Sammlung: Hacker